Weather-Basic-Care -- D E M O
Blick aufs Wetter von Baden-Württemberg und Deutschland
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt.
Heute ist Donnerstag, 01. Januar 2026 - 07:23 Uhr
Wetter- und Warnlage für Deutschland
Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 01.01.2026, 05:00 Uhr
Nasskalt und stürmisch und wechselhaft, im Bergland winterlich nur im Süden noch ruhig und sonnig.
Wetter- und Warnlage: Ein Sturmtief zieht vom Nordmeer nach Südskandinavien und sorgt mit polarer Meeresluft für unbeständiges und windiges Wetter in großen Teilen Deutschlands. Einzig der Süden startet mit leichtem Hochdruckeinfluss ins neue Jahr.
WIND/STURM: In der Silvesternacht im Norden und Nordwesten auffrischender Südwest- bis Westwind mit Böen 7 Bft (bis 60 km/h) im Binnenland. An der Nordsee zunehmend stürmisch mit Böen 8 bis 9 Bft (um 75 km/h), gegen Morgen exponiert (Helgoland, Nordfriesische Inseln, Halligen) auch schwere Sturmböen 10 Bft (um 90 km/h) nicht ausgeschlossen. An der Ostsee meist Böen 7 Bft, nur vereinzelt 8 Bft. Darüber hinaus in einigen exponierten Hochlagen (Oberharz, Erzgebirge, Bayerischer Wald) stürmisch mit Böen 8 bis 10 Bft, Fichtelberg zeitweise orkanartige Böen 11 Bft.
Am Donnerstag (Neujahr) vom Norden bis in die Mitte und dem Norden ausgreifend starker bis stürmischer Wind aus bis Südwest bis West mit Böen 7-8 Bft, in Schauern und Gewittern, lokal im äußersten Norden auch schwere Sturmböen 10 Bft. An der See und im höheren Bergland durchweg stürmisch bis 10 Bft, freie Nordsee sowie exponierte Hochlagen (Brocken, Fichtelberg) teils 11 oder 12 Bft (Orkan).
Auch in der Nacht zum Freitag noch vielerorts windig bis stürmisch.
GLÄTTE: In der Silvesternacht bis in den Tag hinein mit Ausnahme großer Teile Norddeutschlands sowie des Südwestens Glättegefahr durch Schnee oder gefrierende Nässe, im Westen anfangs lokal auch durch gefrierenden Nieselregen.
SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN: In der Silvesternacht im Harz, in den zentralen Mittelgebirgen sowie im Erzgebirge oberhalb 200 bis 400 m noch zeitweise Schneefall. Neuschneemengen meist 1 bis 5 cm, im Stau von Harz und Erzgebirge lokal bis 10 cm. Vor allem in den höchsten Lagen zunehmende Gefahr von Schneeverwehungen.
Am Donnerstag (Neujahr) tagsüber über der Mitte besonders im Bergland etwas Neuschnee, in Staulagen des Harzes lokal bis zu 10 cm. Im Harz und auf dem Kamm des Erzgebirges Gefahr starker Schneeverwehungen.
In der Nacht zum Freitag zunehmend bis in tiefe Lagen Schneefall oder Schneeschauer. Im Westen bis in die Harzregion strichweise markante Neuschneemengen nicht ausgeschlossen, Vorhersage aber noch unsicher. In höheren Lagen weiterhin Gefahr von Verwehungen.
FROST: In der Silvesternacht von der Mitte bis in den Süden vielerorts leichter Frost bis -4 Grad, im Bergland auch mäßiger Frost um -6 Grad. Im äußersten Süden entlang der Alpen bis hinüber Richtung Südschwarzwald/Hochrhein mäßiger bis strenger Frost zwischen -7 und -12 Grad, in einigen Tallagen noch kälter.
Am Donnerstag im höheren Bergland sowie zwischen Main und Donau besonders in windgeschützten Regionen leichter Dauerfrost um 0 Grad.
GEWITTER: Am Donnerstag vornehmlich in Küstennähe, teils auch ins nördliche Binnenland ausgreifend markante Graupelgewitter mit (schweren) Sturmböen 9 bis 10 Bft.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute (Neujahr) im Norden und in der Mitte dicht bewölkt und etwa nördlich von Mosel und Main oberhalb von 200 bis 400 m etwas Schnee oder Schneeschauer, in tiefen Lagen Regen. Ab Mittag vor allem im Küstenumfeld kräftige Schauer, vereinzelt Graupelgewitter. Im Süden heiter bis sonnig, trocken. Höchstwerte 0 bis +5 Grad, im Nordseeumfeld bis +7 Grad, im höheren Bergland leichter Dauerfrost. Im Süden mäßiger, sonst teils frischer bis starker, in Böen auch stürmischer Südwest- bis Westwind. An der Nordsee und in Hochlagen Sturmböen, exponiert schwere Sturmböen. In der Nacht zum Freitag an den Alpen wolkig oder gering bewölkt. Sonst wechselnd bis stark bewölkt und schauerartige Niederschläge, zunehmend bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen. An den Küsten einzelne Gewitter. Tiefsttemperatur in der norddeutschen Tiefebene 4 bis 1 Grad, sonst +2 bis -5 Grad, im Bergland bis -7 Grad.
Am Freitag bei vielen Wolken verbreitet nasskaltes Wetter mit Schnee- und Schneeregenschauern, im Küstenumfeld auch kurze Graupelgewitter. Im Bergland winterlich. Temperaturmaxima zwischen 0 und +5 Grad, im Bergland leichter Dauerfrost. Mäßiger bis frischer Wind um West mit starken bis stürmischen Böen, an der See Sturmböen, am Abend nachlassend. In der Nacht zum Samstag im Süden aus dichten Wolken zeitweise Schneefall. Sonst gebietsweise weitere Schneeregen- und Schneeschauer, nur örtlich größeren Auflockerungen. Tiefstwerte zwischen 0 und -5 Grad, an der Nordsee frostfrei, im Bergland teils mäßiger Frost. Glättegefahr!
Am Samstag im Norden und der Mitte überwiegend stärker bewölkt und weitere Schnee- und Graupelschauer, im Norden auch einzelne Gewitter. Im Süden wechselnd wolkig und abgesehen von etwas Schnee an den Alpen weitgehend trocken.Höchstwerte -1 bis 4 Grad, oberhalb 400 bis 600m leichter Dauerfrost. Mäßiger, bei Schauern teils böiger Wind um West.
In der Nacht zum Sonntag südlich der Donau teils wolkig, teils stärker aufgelockert und kaum Schnee. Sonst bei oftmals dichter Bewölkung weitere Schneeschauer, Glättegefahr. Tiefstwerte -1 bis -10 Grad, an der Nordsee um 0 Grad.
Am Sonntag im Norden und in der Mitte bei oftmals starker Bewölkung Schneeschauer. Im Süden häufiger Sonne und dort überwiegend niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen -3 und +3 Grad, in Hochlagen teils mäßiger Dauerfrost. Meist mäßiger Wind um Nordwest, im höheren Bergland stark böig mit Schneeverwehungen. An der Nordsee starke Böen aus Nordwest. In der Nacht zum Montag im Norden und der Mitte wechselnd bis stark bewölkt mit weiteren Schneeschauern, im Nachtverlauf nachlassend. Im Süden meist niederschlagsfrei und in Alpennähe klar. Verbreitet Frost zwischen -2 und -6 Grad, im Süden und im höheren Bergland bis -10 Grad, an den Alpen bis -15 Grad. Nur an der Nordsee bei auflandigem Wind noch örtlich frostfrei.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl. Met. Christian Herold