Weather-Basic-Care -- D E M O
Blick aufs Wetter von Baden-Württemberg und Deutschland
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt.
Heute ist Montag, 12. Januar 2026 - 02:09 Uhr
Wetter- und Warnlage für Deutschland
Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 11.01.2026, 20:00 Uhr
Teils strenger Nachtfrost. In der zweiten Nachthälfte von Westen aufkommender Schneefall, anschließend Übergang in gefrierenden Regen mit Glatteisbildung. Verbreitet hohe Unwettergefahr mit Ausdehnung bis in die Mitte und den Osten!
Wetter- und Warnlage: In der kommenden Nacht erreicht ein atlantischer Tiefausläufer den Westen und leitet nachfolgend eine Milderung ein, die sich Richtung Osten nur sehr zögerlich durchsetzt.
SCHNEEFALL/GLATTEIS (UNWETTER ): In der Nacht zum Montag ab Mitternacht von Westen aufkommende Niederschläge, bis zum Morgen etwa eine Linie Schleswig-Harz-Allgäu erreichend. Anfangs vorübergehend leichter Schneefall mit 1 bis 3 cm Neuschnee, im Bergland um 5 cm. Nachfolgend aus Westen rasch in gefrierenden Regen übergehend, dabei verbreitet Glatteisbildung (UNWETTER )!
Am Montag tagsüber nach Osten verlagernder Niederschlag, dabei weiterhin zunächst 1 bis 3 cm Neuschnee, gefolgt von Glatteisbildung durch gefrierenden Regen (UNWETTER ). Bis zum Mittag auch Niederbayern, zum Abend auch Oder und Neiße erreichend. In der Westhälfte unterdessen spätestens ab den Mittagsstunden Entspannung der Glatteissituation.
In der Nacht zum Dienstag vor allem östlich der Elbe erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen (teils UNWETTER ). Auch in Teilen der zentralen Mittelgebirge sowie bis nach Niederbayern weiterhin nur zögernde Milderung und durch wiederholte Regenfälle teils erheblicher Eisansatz an Vegetation und Infrastruktur möglich!
WIND/STURM: In der Nacht zum Montag auf den Nordseeinseln und in exponierten Küstenlagen sowie in freien Lagen des westdeutschen Berglandes zunehmend steife Böen um 55 km/h (Bft 7) aus Südost. Im Laufe des Montags nachlassend. Dann im zentralen Bergland einzelne steife Böen 7 Bft (um 60 km/h) bis zum Abend. Sonst ab der zweiten Nachthälfte in den Hochlagen des Schwarzwaldes, auf dem Brocken, Alpengipfeln ab 1500 m sowie ab Montagvormittag in Hochlagen des bayrischen Waldes einzelne Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8-9) aus Südwest.
FROST: In der Nacht zum Montag in der Westhälfte leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -8 Grad, im Laufe der Nacht von Westen her leichte Milderung. In der Osthälfte vielfach strenger Frost zwischen -10 bis örtlich nahe -20 Grad.
Am Montag in der Osthälfte noch vielfach leichter Dauerfrost und von Westen nur zögernde Milderung.
In der Nacht zum Dienstag in der Osthälfte oftmals noch leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad. Sonst frostfrei.
Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Montag von Westen Bewölkungsverdichtung und von der Deutschen Bucht bis zum Schwarzwald zunächst aufkommender leichter Schneefall, später in gefrierenden Regen mit erheblicher Glatteisgefahr übergehend. Ausgangs der Nacht die mittleren Landesteile erreichend. Im Osten und Südosten oftmals klar oder gering bewölkt. Abkühlung auf -2 bis -8 Grad im Nordwesten und Westen, sonst -10 bis -17 Grad, örtlich bei Aufklaren über Schnee auch darunter.
Am Montag meist bedeckt. In der Westhälfte zeit- und gebietsweise Regen, sonst von den mittleren Regionen nach Osten und Südosten ausweitender leichter Schneefall, abseits des Nordostens rasch in gefrierenden Regen mit hoher Gefahr von Glatteisbildung übergehend. Höchstwerte zwischen +2 und +10 Grad in der Westhälfte, sonst -4 bis +4 Grad. Auffrischender Wind aus südlichen Richtungen, im westlichen Bergland und im Umfeld der Nordsee starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt bis bedeckt, vor allem in der Ost- und Südosthälfte Niederschläge, lokal noch Schnee, meist als Regen, teils gefrierend mit erheblicher Glatteisgefahr. Tiefstwerte von West nach Ost zwischen +5 Grad und -4 Grad.
Am Dienstag stark bewölkt und gebietsweise etwas Regen, im Osten anfangs lokal noch gefrierend mit teils unwetterartiger Glatteisgefahr. In der Westhälfte ab dem Mittag meist trocken, örtlich Auflockerungen. Höchstwerte zwischen -1 Grad am Oderhaff und bis 13 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind um Süd. In der Nacht zum Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt und in der Nordosthälfte gebietsweise weitere Regenfälle, an der Oder teilweise noch gefrierend mit Glatteisgefahr. Später von Westen neuer Regen. Im Süden meist trocken und gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen +6 Grad im Westen und -3 Grad am Alpenrand.
Am Mittwoch weiterhin stark bewölkt oder neblig-trüb und von Westen gebietsweise etwas Regen. Im östlichen Vorpommern und in Tälern der östlichen Mittelgebirge vereinzelt noch gefrierender Regen nicht ganz ausgeschlossen. Am Alpenrand teils größere Auflockerungen. Höchstwerte zwischen +1 Grad an der Oder und +12 Grad am Oberrhein. Mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Auf einigen Gipfeln teils stürmische Böen. In der Nacht zum Donnerstag nachlassende Niederschläge aber weiterhin größtenteils bedeckt bei Tiefstwerten zwischen +6 und -1 Grad mit den tiefsten Werten im Südosten. Dort Glättegefahr.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Ms.Sc. Oliver Reuter, Felix Dietzsch